Facebook-Ärgernisse

Wie Facebook Datenmissbrauch
für Werbezwecke legalisieren will.

 

Wer sich gerne auf Social Network Plattformen bewegt sollte bezüglich des Schutzes seiner Daten heutzutage nicht mehr allzu zimperlich sein.
Die meisten Anbieter verlangen eine Menge persönlicher Infos schon bei der Anmeldung und dass trotz neuester Datenschutzrichtlinien damit auch ohne Wissen der Betroffenen gehandelt wird ist schon lange kein Geheimnis mehr.
Speziell Facebook ist bekannt für solch laschen Umgang mit Nutzerdaten, da sich das Unternehmen praktisch nur der US-Gesetzgebung verpflichtet fühlt,
und daher nur wenig um die Datenschutzrichtlinien anderer Ländergemeinschaften wie der EU kümmert.

Wie würde es Ihnen z.B. gefallen, wenn ihr (vielleicht nicht ganz so vorteilhaftes) Profilbild weltweit zusammen mit einer Werbung für Facelifting erscheint?
Oder der Nutzer mit der Glatze plötzlich unfreiwillig für ein Haarwuchsmittel werben muss?
Noch schlimmer könnte es werden, wenn Profilbilder von betrügerischen Firmen für illegale Zwecke missbraucht werden und zum Beispiel das Bild Ihres Partners plötzlich als Lockvogel einer Erotikbörse dient...Der Möglichkeiten gibt es hier viele.
Und das Schlimmste überhaupt: Sie können nichts, aber auch gar nichts dagegen tun!...
Ein übertriebenes Horrorszenario? Alles nur Spaßbremsen und Schwarzmalereien von paranoiden IT-Freaks?
Weit gefehlt! - Lesen Sie mal den folgenden Beitrag und staunen Sie!

(Stand: 04.September 2013)


Hintergründe:

Anfang September 2013 erreichte mich folgende Mail von Facebook:
Hallo Axel,
Grund unseres Schreibens an dich ist, dass wir unsere Datenverwendungsrichtlinien  
und unsere  Erklärung der Rechte und Pflichten überarbeitet  haben. 
In diesen zwei Dokumenten erfährst du, wie wir Daten erfassen und verwenden und findest die Richtlinien, 
die für die Verwendung von Facebook gelten. 
Ziel dieser Aktualisierung ist eine bessere Verständlichkeit unserer Grundsätze.
Wir aktualisieren diese Dokumente von Zeit zu Zeit, um zu gewährleisten, 
dass wir dich immer auf dem neuesten Stand der Möglichkeiten auf Facebook halten. 
In dieser E-Mail werden die wesentlichen Änderungsvorschläge beschrieben und Links 
zu weiteren Informationsquellen für dich bereitgestellt.
Was wird aktualisiert und warum?
Beide Dokumente sind neu verfasst worden, um ein besseres Verständnis zu ermöglichen:
  • So funktioniert Werbung auf Facebook
  • Nutzung deines Namens, deines Profilbildes, deiner Inhalte und deiner persönlichen Daten 
    im Zusammenhang mit Werbeanzeigen oder kommerziellen Inhalten
  • So kontrollierst und entfernst du von dir verwendete Apps 
  • Daten, die du über Mobilgeräte weitergibst
    
Wie immer werden wir keine privaten Daten, die du auf Facebook stellst, ohne deine Genehmigung an Werbekunden weiterleiten.
Zeitpunkt der Aktualisierungen und was du unternehmen solltest
Du kannst alle Änderungen auf dem Dokumente-Reiter unserer Facebook-Governance-Seite prüfen 
und in den kommenden sieben Tagen Kommentare dazu auf der Seite posten, um uns deine Meinung mitzuteilen. 
Bitte nimm dir Zeit alles durchzulesen und uns zu sagen, was du dazu meinst. 
Sollten deine Kommentare weitere Aktualisierungen zur Folge haben, werden wir diese ebenfalls 
auf der Facebook-Governance-Seite posten.
Damit du auch zu ähnlichen Themen aktuell informiert bleibst, markiere unsere Facebook-Governance 
und Datenschutz-Seiten mit „Gefällt mir“. Und wenn du mehr darüber erfahren möchtest, 
wie wir dir interessante und relevante Werbeanzeigen zeigen, oder wie uns Cookies und ähnliche Technologien dabei helfen, 
besuche unsere Werbeanzeigen und Cookies-Seiten. Wir hoffen, du findest diese Informationsquellen hilfreich.
Viele Grüße,

Erin Egan 
Chief Privacy Officer
Facebook
Originaltext der Mail vom Freitag, dem 30. Aug 2013

Gesagt...getan....

Zit.: "Bitte nimm dir Zeit alles durchzulesen und uns zu sagen, was du dazu meinst."

Diskussionsbedürftig ist in der Tat, dass Facebook (wohl als Reaktion auf die letzten Klagen von Datenschützern und betroffenen Nutzern)
nun offenbar eine Neufassung bzw. Überarbeitung der Richtlinien erstellt hat,
in welchen von echtem
Datenschutz und Privatsphäre allerdings kaum noch die Rede ist.
Der "
Schutz von Daten" wurde hier schlicht und einfach durch den Begriff "Verwendung von Daten" ersetzt,
was deutlichst von vorneherein schon impliziert, dass Facebook damit auf jeden Fall aktiv
handeln und arbeiten wird.
Daher informiert Facebook seine Nutzer auch lediglich in einem verwirrenden Wust von formaljuristischem Kauderwelsch
über die neuen
Datenverwendungsrichtlinien und einer sogenannten Erklärung der Rechte und Pflichten
die den Nutzer selbst aber weitgehend "entrechten" und vor allem zum kostenlosen Werbeträger reduzieren.
Die angekündigten "Neuerungen" sollen angeblich bei den Nutzern für "..eine bessere Verständlichkeit unserer Grundsätze..." sorgen,
und sie darüber informieren, dass und vor allem wie ihre Daten für Werbezwecke eingesetzt (= missbraucht?) werden
.
Wer sich die Zeit zum Durchlesen tatsächlich nimmt, der gelangt zunächst auf eine
englischsprachige Version der

Face-Book-Governance 10153167395945301

und von dort nach Auswahl seiner Muttersprache (immerhin!) zu einer entsprechenden Übersetzung.

Interessant ist hier zunächst der Abschnitt

"Erklärung der Rechte und Pflichten"

in welchem man über eine schier endlose Litanei
formaljuristischer Auswüchse von Facebooks winkeladvokatischen Absurditäten, ziemlich weit unten zu folgendem Statement gelangt:

Über Werbung und andere kommerzielle Inhalte, die von Facebook zur Verfügung gestellt oder aufgewertet werden


"....Unser Ziel ist es, Werbeanzeigen und sonstige kommerzielle bzw. gesponserte Inhalte, die für unsere Nutzer und Werbetreibenden wertvoll sind, zur Verfügung zu stellen.
Um uns dabei zu helfen, erklärst du dich mit Folgendem einverstanden:

Du erteilst uns deine Erlaubnis zur Nutzung deines Namens, Profilbilds, deiner Inhalte und Informationen im Zusammenhang mit kommerziellen, gesponserten oder verwandten Inhalten
(z. B. eine Marke, die dir gefällt), die von uns zur Verfügung gestellt oder aufgewertet werden.

Dies bedeutet beispielsweise, dass du einem Unternehmen bzw. einer sonstigen Organisation die Erlaubnis erteilst, uns dafür zu bezahlen,
deinen Namen und/oder dein Profilbild zusammen mit deinen Inhalten oder Informationen ohne irgendeine Entlohnung für dich zu veröffentlichen.
Wenn du eine bestimmte Zielgruppe für deine Inhalte oder Informationen ausgewählt hast, werden wir deine Auswahl bei deren Nutzung respektieren.

Solltest du jünger als achtzehn (18) Jahre alt sein bzw. gemäß einer anderen gesetzlichen Altersgrenze als minderjährig gelten,
versicherst du, dass mindestens ein Elternteil bzw. Erziehungsberechtigter den Bedingungen dieses Abschnitts
(sowie der Verwendung deines Namens, Profilbilds, deiner Inhalte und Informationen)
in deinem Namen zugestimmt hat.

Wir geben deine Inhalte und Informationen nicht ohne deine Zustimmung an Werbetreibende weiter.

Du verstehst, dass wir bezahlte Dienstleistungen und Kommunikationen möglicherweise nicht immer als solche kennzeichnen.


Was bedeutet das?

Zit.:"...Dies bedeutet beispielsweise, dass du einem Unternehmen bzw. einer sonstigen Organisation die Erlaubnis erteilst, uns dafür zu bezahlen, deinen Namen und/oder dein Profilbild zusammen mit deinen Inhalten oder Informationen ohne irgendeine Entlohnung für dich zu veröffentlichen. Wenn du eine bestimmte Zielgruppe für deine Inhalte oder Informationen ausgewählt hast, werden wir deine Auswahl bei deren Nutzung respektieren..."

 

Facebooknutzer erteilen also offensichtlich schon alleine durch Nutzung ihres Accounts (über die Zustimmung zur AGB)
Facebook automatisch eine
Blanko-Erlaubnis zum Werben mit ihrem Namen und Profilbild!
Dabei muss Werbung mit dem Foto eines Nutzers nicht einmal mehr als solche gekennzeichnet sein, was meiner Ansicht nach schon mit
Identitätsdiebstahl gleichzusetzen ist.
Das Versprechen von Facebook "die Auswahl der Zielgruppe zu respektieren". und Minderjährige vorab zusichern zu lassen, dass mindestens ein Erziehungsberechtigter
“...den Bedingungen dieses Abschnitts (sowie der Verwendung deines Namens, deines Profilbilds, deiner Inhalte und Informationen) in deinem Namen zugestimmt hat...”
ist dabei wohl eher wie ein rhetorischer Juristen-Witz zu verstehen, als dass sich hier noch eine brauchbare und ernst gemeinte privatsphäretechnische Schutzfunktion erkennen ließe.

 

Zit.:"...Wir geben deine Inhalte und Informationen nicht ohne deine Zustimmung an Werbetreibende weiter..."


Wie bitte???....Ganz im Gegenteil!
Nach Möglichkeiten zum Einschränken von Werbung mit der eigenen Identität mittels Privatsphäre-Einstellungen wird man in den neuen Nutzungsbedingungen nämlich vergeblich suchen. Auch die Aufforderung an die Nutzer, alle Neuerungen in den nächsten sieben Tagen zu kommentieren ist aufgrund der nicht vorgesehenen Abstimmung wohl eher als Witznummer zu verstehen.
Lediglich die im Rahmen der US-Datenschutzbestimmungen von Facebook geplante und in Europa (zumindest bisher noch) durch Datenschützer erfolgreich blockierte Gesichtserkennung über die Profilbilder lässt sich in den Privatsphäre-Einstellungen der US-Accounts zurzeit noch vom Nutzer deaktivieren.

 

Das zweite Highlight in Facebooks abstrusem Regelwerk sind die sogenannten Datenverwendungsrichtlinien (DE) , in welchen man über praktische Beispiele der Verwendung und Verknüpfung
von privaten Nutzerdaten mit Werbung nach den Vorstellungen von Facebook staunen kann:

 

Zit.:"...Zusätzlich zum Schalten von relevanten Werbeanzeigen koppelt Facebook manchmal Werbeanzeigen mit sozialem Kontext, also Meldungen über umfeldorientierte Handlungen, die deine Freunde getätigt haben. Beispielsweise kann eine Werbeanzeige für die Facebook-Seite eines Sushi-Restaurants an eine Neuigkeiten-Meldung darüber gekoppelt sein, dass diese Seite einem deiner Freunde gefällt. Wir schalten auch manchmal dieselbe Art von Werbeanzeigen auf anderen Webseiten oder können ausschließlich soziale Kontexte anzeigen (so wie bei von anderen geschalteten Werbeanzeigen), damit die Werbeanzeigen für dich von größerer Relevanz sind. Genau wie bei anderen von dir auf Facebook geteilten Inhalten würden nur diejenigen Personen, mit denen du bereits Inhalte auf Facebook teilst, die mit einer Werbeanzeige gekoppelten Inhalte sehen. Du kannst mehr über Werbeanzeigen und sozialen Kontext, einschließlich der entsprechenden dir zur Verfügung stehenden Einstellungen und Kontrollen erfahren, indem du die Seite „Werbung auf Facebook“ besuchst. Wir erlauben Werbetreibenden außerdem, Personen auf Facebook anzusprechen, indem sie diejenigen Informationen verwenden, die sie bereits über dich haben (wie E-Mail-Adressen oder ob du ihre Webseiten zuvor besucht hast). Zusätzlich zu den von uns in diesem Abschnitt bereitgestellten Informationen kannst du noch mehr über Werbeprodukte, ihre Funktionsweise, unsere Partnerschaften und deine Auswahlmöglichkeiten erfahren, indem du unsere Seite „Werbung auf Facebook“ besuchst. Wir verlangen von Werbetreibenden die Einhaltung unserer Werberichtlinien, einschließlich der Bestimmungen in Bezug auf die Nutzung sensibler Daten...."

Facebook macht hier seine Nutzer meiner Ansicht nach zu quasi rechtlosen Werbeträgern, da dies alles ohne eine ausdrückliche Zustimmung der Betroffenen geschieht. Explizite Widersprüche wären andererseits zurzeit juristisch leider aber nicht durchsetzbar, da ja schon alleine die normale Nutzung des Accounts bereits eine pauschale Zustimmung zu Facebooks datenrechtlichem Regelwerk darstellt. Trotz der scheinheiligen Versicherung "...Wir verlangen von Werbetreibenden die Einhaltung unserer Werberichtlinien, einschließlich der Bestimmungen in Bezug auf die Nutzung sensibler Daten...." ist daher auch ein Missbrauch der Daten durch Dritte sehr wahrscheinlich, da diese Zeile ja nichts anderes besagt, als dass auch jeder Werbetreibende diesbezüglich auf den Schutz der bereits kontrovers diskutierten Gummiparagrafen von Facebooks Daten- und Werberichtlinien vertrauen kann.

Zit.:"...Du verstehst, dass wir bezahlte Dienstleistungen und Kommunikationen möglicherweise nicht immer als solche kennzeichnen...."

"Verstehe" ich das wirklich?...Aber klar, ich stimme dem ja schließlich ausdrücklich mit Erstellung und Nutzung meines Facebook-Accounts zu.
Dennoch nicht gerade ein Paradebeispiel für Transparenz und Kundenfreundlichkeit!
Erinnert mich ja irgendwie direkt an die bereits erwähnten, durch Animateure gefakten Kontaktanzeigen in Partnerbörsen.


Was man tun sollte:

Da Facebookstatuten einerseits trotz lobenswerter mehrsprachiger Übersetzungen leider dennoch überwiegend datenrechtsbedenkliche US-Rechtsnormen zugrunde liegen und andererseits aber kaum jemand seinen geliebten Facebookaccount ersatzlos aufgeben möchte,
ist nun guter Rat teuer.

Die vorläufig beste Entscheidung wäre natürlich, möglichst erst gar nicht Facebook oder ähnlich datenrechtlich grenzwertigen Social Networkseiten mit Hauptsitz außerhalb Europas beizutreten oder alternativ eine konsequente Auflösung des bereits bestehenden Facebook-Accounts mit Löschung aller Inhalte und Stammdaten.
Allerdings wäre es in diesem Falle wohl mehr als fraglich, ob danach auch wirklich alle Daten und Bilder, einschließlich der damit verknüpften personenbezogenen Postings und Werbungen vollständig von den Facebook-Servern verschwunden sind.

Selbst wenn Facebook dies versprechen und vielleicht sogar konsequent umsetzen würde,
in den Weiten des Webs existieren mit Sicherheit auch weiterhin zahllose Dubletten aller jemals geposteten Daten und Bilder.
Dies schließt dann mit Sicherheit auch jede Menge bereits geschalteter Werbeanzeigen von Facebooks Partnern ein.

Vermutlich ist es den meisten Nutzern ohnehin nicht bewusst oder sogar gleichgültig, wie sie sich mit ihren Daten in den Social Networks prostituieren, wenn sie dort nur kostenlos ihre Kontakte pflegen, Spiele spielen und überhaupt jede Menge Spaß haben können.
Andere wieder mögen sich all dieser Nachteile und Gefahren zwar durchaus bewusst sein, aber aus persönlichen oder beruflichen Gründen einen Account dennoch als zwingend notwendig empfinden.

Zur letzten Sorte gehöre ich selbst leider auch, weil ich einerseits in der Vergangenheit von vielen Bekannten zum Beitritt gedrängt wurde und andererseits diesen auch dringend für entsprechende Berichterstattungen wie diese benötige.

Also bleibt wohl nur, erst mal in den sauren Apfel zu beißen und Facebooks Expansionen brav und stumpfsinnig zu ertragen...
Oder etwa doch nicht?....Lenken wir und doch einfach ein wenig ab und werben selbst! Folgen Sie dafür einfach nur den leicht verständlichen,
in einwandfreiem "Denglisch" (Oder Engeutsch?) formulierten Anweisungen auf der Facebookseite..


Und vorher natürlich auf keinen Fall die persönliche "Sicherheit" vergessen,
damit Sie auch jederzeit und überall von Facebook, Werbefirmen und allen "Freunden" geortet werden,
und bei irgendwie unklarem Status dann unverzüglich Beistand von Polizei, BKA, BND, CIA, NSA, GEZ
und natürlich dem Finanzamt erhalten können:

 

Na, mit soviel Vorsorge kann ja dann wohl absolut nix mehr schiefgehen!

;-))


Siehe dazu auch:

 

Woran erkenne ich gefakte
Facebook-Accounts?
(08. März 2012)

(von Timo Appelles auf onlinemarketing.de)

Barracuda Labs hat sich mit Fake-Accounts beschäftigt
Gar nicht so leicht, echte von unechten Facebook-Accounts zu unterscheiden.
Doch wer genau hinsieht, kann es schaffen.

Bereits vor knapp einem Jahr war auf allfacebook.com ein Post veröffentlicht worden, in dem aufgelistet wurde, woran man einen gefakten Facebook-Account erkennen kann.
Jetzt hat
Barracuda Labs sich des Problems angenommen und 2884 Facebook-Accounts untersucht.

Die bemerkenswertesten Ergebnisse der Studie:

97 Prozent der Fake-Profile nutzen Frauennamen,
58 Prozent sind an Männern UND Frauen interessiert.
Im Schnitt haben die unechten Profile 726 Freunde, die echten hingegen 130.
Bei den echten Facebook-Accounts verzeichnen 15 Prozent keine Status-Updates – bei den Fake-Accounts beträgt die Rate 43 Prozent.
Fake-Accounts nutzen Photo-Tags 100-mal so oft wie echte User.

Lesen Sie HIER weiter

 

Facebook erklärt:
So nutzen wir persönliche Daten
für Werbung
(30. August 2013)

(von Peter Marwan auf itespresso.de)

Das Soziale Netzwerk überarbeitet dafür seine Nutzungsbedingungen abermals. Es setzt damit die aus dem Streit um Anzeigen mit Facebook-Likes hervorgegangenen Vereinbarungen um. Die Vorschläge dürfen Nutzer in den nächsten sieben Tagen kommentieren. Eine Abstimmung darüber ist jedoch nicht vorgesehen. Als Folge der Einigung im Streit um Anzeigen mit ‘Likes’ hat Facebook seine Datenverwendungsrichtlinie und die Erklärung der Rechte und Pflichten überarbeitet. Die Neuerungen sollen Mitglieder besser informieren, wie ihre Daten für Werbezwecke eingesetzt werden. Nutzer haben nun sieben Tage Zeit, die Vorschläge zu kommentieren. Abstimmen können sie darüber allerdings nicht. Anfang der Woche hatte ein Bezirksrichter einem Vergleich zugestimmt, mit dem eine Sammelklage um die Sponsored Stories beigelegt wurde. Mit ihnen werden Facebook-Nutzer auch ohne ausdrückliche Einwilligung zu Werbeträgern. Die Urheber der bereits 2011 eingereichten Klage warfen dem Unternehmen vor, damit die Privatsphäre seiner Nutzer zu verletzen.An der Werbung hält Facebook fest. Allerdings verpflichtete es sich, seine erwachsenen Nutzer über die Werbenutzung zu informieren.

Lesen Sie HIER weiter

 

"Sponsored Stories":
Facebook ändert Spielregeln für
personenbezogene Werbung
(31. August 2013)

(Heise Newsticker)

Facebook-Nutzer werden in diesen Stunden per E-Mail über geplante neue Nutzungsregeln informiert. Komplett überarbeitet wurde dabei der Abschnitt zu personenbezogenen Werbeanzeigen "zur besseren Verständlichkeit der Grundsätze". Demnach erteilt der Anwender mit der Nutzung des Dienstes Facebook nun offenbar generell die Erlaubnis zum Werben mit Namen und Profilbild. "Dies bedeutet beispielsweise, dass du einem Unternehmen bzw. einer sonstigen Organisation die Erlaubnis erteilst, uns dafür zu bezahlen, deinen Namen und/oder dein Profilbild zusammen mit deinen Inhalten oder Informationen ohne irgendeine Entlohnung für dich zu veröffentlichen." Wie gehabt muss solche Werbung mit dem Foto eines Nutzers nicht als solche gekennzeichnet sein. Facebook verspricht darüber hinaus jetzt nur noch "die Auswahl der Zielgruppe zu respektieren". Die Möglichkeit zum Einschränken der Werbung mit der eigenen Identität per Privatsphäre-Einstellungen werden in den neuen Nutzungsbedingungen nicht mehr erwähnt. Facebook räumt sich ferner das Recht ein, in bestimmter Werbung oder "anderen kommerziellen Inhalten" "Informationen" über Nutzer zu verwenden.

Lesen Sie HIER weiter

 

Facebook-Nutzer als Laborratten:
Universitäten mischen mit
(04. Juli 2014)

Die umstrittenen Experimente, die das Social Network durchführt, erfolgen mit Unterstützung bekannter US-Unis. Das ist nicht nur ethisch ein Problem, sagen Kritiker.

Lesen Sie HIER weiter

 

 


  Ärgernisse   Newsletter   Startseite